Die 100 Jahrfeier der Calgary Stampede

Da wir inzwischen kaum noch Profil auf unseren Hinterreifen hatten ( weniger als 1mm ), hatten wir für Mittwoch bereits einen Termin bei BMW Anderwerks zur Montage neuer Reifen vereinbart. Also brachten wir die Motorräder morgens zur Werkstatt, liessen sie dort stehen und machten uns auf den Weg zur 100 Jahrfeier des Calgary Stampede. Wir hatten bereits im Voraus Karten für das Rodeo reserviert.

Das Calgary Stampede ist eines der größten Rodeoevents weltweit, auch Weltmeisterschaften wurden hier schon ausgetragen. Auf dem Stampedegelände findet außerdem ein großes Volksfest statt, inklusive Bierzelte und Konzerte.

Um uns auf das bevorstehende Rodeo einzustimmen und etwas von unserem Travellook abzulenken, kauften wir uns im Stampede Stadion Cowboyhüte. Für anständige Cowboystiefel hat das Geld leider nicht mehr gereicht. Nun konnte das Rodeo beginnen. Wir suchten also unsere reservierten Plätze auf. Leider waren die Rodeos schon vor längerer Zeit fast komplett ausgebucht, so dass wir nur noch relativ schlechte Plätze reservieren konnten. Glücklicherweise war die Sicht auf die Arena dann doch besser als erwartet.

Das Rodeoevent startete zunächst mit einem Auftritt der Calgary Showband, worauf die berühmte, berittene Polizei Kanadas ihr Können auf den Pferden bewies. Darauf maßen sich die Cowboys und Cowgirls in den verschiedenen Disziplinen. Unter anderem gab es Wettbewerbe im Bullenreiten, Reiten auf wilden Pferden mit und ohne Sattel, Stier Wrestling, Fangen von Rindern mit dem Lasso und Pferderennen. Selbst für die Kleinen fanden eigene Wettkämpfe statt, z.B. Reiten auf wilden Kühen oder Fangen von wilden Ponys. Der Besuch der Rodeoshow hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt und wir hatten auch nicht den Eindruck, dass die Tiere dabei übermäßig leiden.

Nach der Rodeoshow sind wir noch über das Volksfest gelaufen. Aufgrund der Einhundertjahrfeier war jedoch so großer Ansturm, dass wir uns nach kurzer Zeit entschieden haben, uns auf den Rückweg zu machen und die Motorräder abzuholen.

In der Werkstatt unterhielten wir uns noch mit den Mechanikern und anderen Kunden und lernten dabei Wayne kennen. Wayne ist total Motorrad begeistert und besitzt eine Sammlung von unterschiedlichen Motorrädern, die er uns auch netterweise bei sich zu Hause kurz zeigte. Zusammen mit seiner Frau Tina gingen wir dann gemeinsam in einem kleinen Thai Restaurant essen und unterhielten uns sehr nett. Da Wayne ein paar Jahre in Deutschland verbracht hat, kann er noch etwas Deutsch sprechen und freute sich über die Gelegenheit zum Üben. Die beiden fliegen jetzt nach Neufundland zu einer Hochzeitsfeier. Wir wünschen gute Reise! 🙂

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
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