Going to the Sun Road

Nachdem wir nun einige Tage in Calgary verweilten, bekamen wir langsam Hummeln im Hintern und mussten daher wieder auf’s Motorrad. Unser nächstes großes Ziel war der Yellowstone Nationalpark in den USA. Also fuhren wir aus Calgary los Richtung Süden.

Das Wetter spielte mal wieder nicht ganz mit. Kaum saßen wir auf den Motorrädern, fing es an zu regnen und es hörte so schnell auch nicht wieder auf. Erst als wir uns dem Grenzübergang in die USA näherten, lichteten sich die Wolken etwas. Wie gewohnt verlief die Einreise in die USA problemlos.

Nicht nur das Wetter besserte sich hinter der Grenze schlagartig, sondern auch die Spritpreise. 😉 In den USA kostet der Liter Benzin stellenweise immer noch nur 0,75 €. Daher entschlossen wir uns, die gesparten Spritkosten in Bisonburger und Apple Pie mit Vanilleeis umzusetzen. ( Jetzt wisst ihr auch wo wir unser ganzes Geld lassen. 😉 )

Wie so häufig wurden wir auch dieses Mal im Restaurant angesprochen. Nach dem Beantworten der üblichen Fragen ( Woher? Wohin? Wie lange? ) gab uns ein Gast den Tipp, die „Going to the Sun Road“ im Glacier Nationalpark zu fahren. Spontan entschlossen wir uns, von unserem ursprünglichen Plan abzuweichen und diesem Tipp zu folgen. Glücklicherweise hatten wir uns im Denali Nationalpark einen Jahrespass für alle Nationalparks in den USA gekauft und konnten so ohne weiteren Eintritt in den Glacier Nationalpark fahren.

Trotz des weiterhin eher wechselhaften Wetters hat sich die Fahrt durch den Glacier Nationalpark wirklich gelohnt. Die „Going to the Sun Road“ schlengelt sich an Felswänden entlang über den Logan Paß begleitet von Wasserfällen, Schluchten, Bergen und Seen. Der Glacier Nationalpark eignet sich sicher wunderbar zum Wandern und Bergsteigen. Inzwischen sind wir aber etwas gesättigt von Bergen, Seen und Wäldern und bevorzugten es daher unsere Reise Richtung Süden fortzusetzen.

Als es langsam anfing zu dämmern, suchten wir nach einer passenden Übernachtungsmöglichkeit und waren daher glücklich, den Campingplatz am Swan Lake zu finden. Leider stellte sich heraus, dass der Campingplatz schon voll belegt war. Der Campinghost war jedoch sehr nett und erlaubte uns zwischen den Wohnwagen zu campen. Dass es auf diesem Campingplatz weder Dusche noch WC gab, war uns zu diesem Zeitpunkt dann auch egal.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
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