Hitze in Salt Lake City

Nach dem Treffen mit Arsim setzten wir unsere Fahrt nach Salt Lake City fort und übernachteten auf dem dortigen KOA Campground, den uns ein paar Harley Fahrer empfohlen hatten. KOA ( Kamping of America ) ist eine nordamerikanische Campingkette, deren Campingplätze einen gewissen Standard garantieren ( free wi-fi, saubere Dusche, Wasser und Strom am Zelt ). Bis jetzt sind wir sehr zufrieden und werden die KOA Campingplätze sicherlich öfter probieren.

Salt Lake City selbst hat uns nicht wirklich überzeugt. Es gibt zwar einige auffällige Kirchen und Gebäude in der Stadt, die jedoch unserer Meinung nach keinen wirklichen Charme besitzen. Etwas ansprechender ist dagegen Park City, eine kleine ehemalige Silber Bergbaustadt, die heutzutage sehr viele Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten bietet und daher einen Anzugspunkt für viele Urlauber darstellt.

Im Salt Lake City Infoflyer fanden wir ein beeindruckendes Foto der Kennecott Kupfermine, weshalb wir diese auch besuchen wollten. Leider stand auf der Internetseite der Kupfermine, dass Motorräder aus Sicherheitsgründen das Gelände nicht befahren dürfen. Daher hatten wir uns von einer Besichtigung eigentlich gedanklich schon verabschiedet. Da Ben uns jedoch die Besichtigung der Mine nochmals empfohlen hatte, entschieden wir uns doch auf gut Glück hinzufahren. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass die Information aus dem Internet korrekt war. 😉 Nun war also improvisieren angesagt. Carmen sprach kurzerhand den Fahrer eines Touristenbuses voller Asiaten an und frage, ob diese uns das letzte Stück bis zur Mine mitnehmen könnten. Zu unserem Glück war der Fahrer so nett und nahm uns im Reisebus mit. Der Weg hatte sich wirklich gelohnt: Die Kupfermine ist die größte von Menschen gemacht Erdaushebung. Sie ist ca. 1200 m tief und 4 km breit. Die Erde wird mit riesigen LKWs zur Weiterverarbeitung abtransportiert, die pro Stück 3,5 Millionen Dollar kosten.

Wieder am Zeltplatz angekommen sahen wir einen Motoradfahrer mit Plastiktüten an den Füssen ankommen. Wir sprachen in kurz an und es stellte sich heraus, dass Guillaume vor hat, die gleiche Tour von Alaska nach Feuerland zu fahren. Abends unterhielten wir uns noch nett mit ihm und tauschten ein paar Tipps und unsere Internetadresse aus.

Guillaume empfahl uns auf unserem Weg Richtung Süden, den „Alpine Scenic Highway“ ( 92 ) zu fahren. Dieser TIpp war Gold wert. Die Straße entpuppte sich als ein wahrer Motorradfahrertraum. Darauf folgte leider für den Rest des Tages ein Motorradfahreralptraum: Lange, gerade, eintönige Asphaltstraße bei brütender Hitze. Wir waren froh, als wir endlich in Moab ankamen, unserem Ausgangspunkt für die Touren in den nächsten Tagen.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road

2 Antworten

  1. Hello! Glad you liked the HW92 😉 I just left Moab today and now I’m staying in Torrey. South of Moab I recommend you the HW95 and HW24 towards Bryce Canyon. Incredible landscapes! You can see some photos at http://azimuth180.blogspot.com/ but maybe that’ll spoil the surprise … Cheers and hope to see you again soon! Guillaume

    Juli 25, 2012 um 8:21 am

  2. Moin Ihr Rumtreiber,
    super, daß Ihr noch heil aus der Schießerei gekommen seid. San Francisco umfahrt Ihr wohl? Schade für die tolle Stadt aber alles kann man sich ja dann auch in 9 Monaten nicht ansehen.
    Ich hoffe Ihr habt eine tolle Zeit auf dem Colorado-Plateau. Denkt dran, auch die „Wave“ ist in überschaubarer Nähe. Wenn Ihr da noch hin wollt müßt Ihr Euch die Permits morgens an einer Rangerstation zwischen Page und Kanab in einer Lotterie besorgen. Hier gibts aber nur 10 Tickets pro Tag! Wenn Ihr hierzu noch mehr Infos braucht stehe ich Euch gerne mit Rat zur Seite, sonst gibts auch alle Infos im Netz.

    Paßt auf Euch auf!
    Viele Grüße,
    René

    Juli 25, 2012 um 9:18 am

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