Wochenendtour nach Lake Tahoe

Die ganze letzte Woche haben wir in der San Francisco Bay Area verbracht, um verschiedene Freunde und Kollegen, die in Kalifornien leben und arbeiten, zu treffen. Da unser Motel nicht weit von der kalifornischen Niederlassung unseres Arbeitgebers entfernt ist, haben wir die Gelegenheit genutzt und auch dort kurz vorbeigeschaut.  Nebenbei haben wir noch den 20.000 km Service an unseren Motorrädern durchgeführt. Im Prinzip haben wir alles selbst gemacht außer dem Einstellen der Ventile, da diese Arbeit BMW Spezialwerkzeug erfordert. Letzteres haben wir bei Dave, dem Besitzer von DJ – Cycles, durchführen lassen. Obwohl wir einen super Preis bei Dave bekommen haben, war der Service echt super. Er hat sogar unsere Motorräder nochmal durchgecheckt und gewaschen. Wir können Dave’s Werkstatt nur weiter empfehlen!

Am Wochenende hatten wir uns mit Ben und seinen Freunden David, Michael und Stewart zu einem Motorradausflug nach Lake Tahoe verabredet. So trafen wir uns Samstag morgens zu einem Kaffee bei Starbucks, um den Trip mit vier BMW F650 GS, einer Honda und einer Suzuki zu starten. Nach einer netten Fahrt mit super Wetter kamen wir recht schnell nachmittags am Lake Tahoe an. Dort hatte Ben einen Campingplatz direkt am See reserviert. Nach dem Aufbauen der Zelte und einem kurzen Sprung ins Wasser verbrachten wir den Rest des Abends bei netten Gesprächen am Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen kam die Idee auf, auf dem Rückweg einen kleinen Umweg über den Yosemite Nationalpark zu fahren. Nachdem wir allerdings bereits für die Umrundung des Sees inklusive Pausen etwa 2 Stunden benötigten, wurde diese Idee dann doch schnell verworfen. Stattdessen fuhren wir über die Highways 89 und 4 zurück Richtung San Jose. Die 4 entpuppte sich zu unserer Freude ganz unerwartet als einspurige, sehr kurvige Bergstraße. So fuhren wir eine ganze Weile auf dem Highway 4 als wir in der Ferne einen Waldbrand sahen. Es bestand die Gefahr, dass wir die ganze Strecke wieder zurück fahren müssen, da man überlegte die Straße aus Sicherheitsgründen zu schliessen. Obwohl wir uns Schlimmeres vorstellen können, als in dieser netten Gegend, einen Abend zu campen, waren wir dann doch ganz froh, dass wir die Straße ungehindert passieren konnten.

In San Jose angekommen, verabschiedeten wir uns von unseren Mitfahrern und fuhren bei Nacht und Nebel auf dem Highway 1 zu unserem Campingplatz am Meer zwischen Santa Cruz und San Francisco. Wir kamen gegen halb elf am Campingplatz an und mussten daher zum ersten Mal im Dunkeln Zelte aufbauen.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s