Keine Chance in Hollywood ;-)

Auch am nächsten Tag fuhren wir weiter auf dem Hwy 1 an der Küste entlang. In Santa Barbara machten wir unsere erste Pause. Direkt am Pier genossen wir eine leckere Pizza und schauten uns das Treiben auf dem Steg an. Carmen entdeckte einen einsamen Pelikan, der in Ruhe sein Federkleid putzte. Kaum hatte Carmen ihre Kamera rausgeholt, kamen die Paparazzi aus allen Ecken, um den Vogel auch zu fotografieren ;-), was den Vogel jedoch nicht aus seiner Ruhe brachte.

Auf der Weiterfahrt lernten wir die unangenehmen Seiten von L.A kennen. Im Schneckentempo schlichen wir auf der sechsspurigen Küstenstrasse an den Stränden von L.A. entlang. Unser ursprünglicher Plan war es, südlich von Los Angeles am Strand zu campen. Aufgrund des Staus kamen wir jedoch nur sehr langsam voran und es dämmerte bereits als wir durch Long Beach fuhren.  Da uns die Gegend nicht ganz geheuer war und wir auch wenig Lust hatten, im Dunkeln weiter zu fahren, checkten wir in einem Motel 6 ein.

Carmen’s Urteil nach hat Los Angeles wenig Flair, aber da Micha vorher noch nie in L.A. war, beschlossen wir, am nächsten Tag zum Hollywood Boulevard zu fahren. Dort angekommen war es erstmal Zeit für ein Frühstück bei Starbucks. Im Starbucks wurden wir sofort von einem (laut Carmen ;-)) gutaussehenden Agenten begrüsst, der uns jedoch leider kein Angebot für eine Hauptrolle machte. 😉 Stattdessen wurden wir von einer Art Schauspiellehrer vollgequatscht, der uns fragte, bei welchen Produktionsfirmen wir schon vorgesprochen hätten. Allerdings sind wir uns über den Inhalt des Gesprächs nicht 100%ig im Klaren, da der Typ so zugedröhnt war, dass wir ihn kaum verstanden haben.

Gestärkt für den Tag fuhren wir mit unseren Motorrädern auf dem Hollywood Boulevard entlang zum Chinese Theatre. Dort sperrte Carmen kurzerhand die zweispurige Strasse, um die (im Halteverbot parkenden) Motorräder vor dem Theater zu fotografieren.

Nachdem wir unser Fotoshooting beendet hatten und ein genervter Autofahrer schon gehupt hatte, gaben wir die Strasse wieder frei, um die nächsten Stunden an den Stränden von L.A. zu verbringen. Bei Hunting Beach sprang Carmen zwischen den Surfern in die Wellen, um sich abzukühlen. Danach relaxten wir in der Nähe des Piers im Schatten. Trotz Schatten und Sonnenschutzfaktor 55 verbrannte Carmen sich leicht. Daher beschloss sie auf Sonnenschutzfaktor 85+ umzusteigen. Falls dieser nicht ausreichen sollte, gibt es hier auch noch SF 100+ zu kaufen.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg via Hwy 74 Richtung Banning, wo wir für die Nacht unsere Zelte aufschlugen.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road

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