Michas Fazit nach 2 Monaten und 20.000 km

Schon wieder ist ein Monat vergangen und weitere 10.000 km haben sich auf dem Tacho angesammelt. Wenn wir so weiter machen, was ich nicht wirklich glaube, würde ich die amerikanischen Kontinente mit 90.000 km verlassen, da meine Reise ja auf 9 Monate angesetzt ist. Trotz dieser Geschwindigkeit, macht mir das Reisen immer noch sehr viel Spaß und das Urlaubsgefühl hat mich ehrlich gesagt immer noch nicht ganz verlassen, auch wenn sich inzwischen doch bei vielem Routine einstellt.

Im letzten Monat haben wir ausschließlich die sogenannten „Lower 48“, also die 48 Staaten der USA zwischen Kanada und Mexiko, bereist. In dieser Zeit haben wir so viel gesehen, dass ich erstmal den Blog überfliegen musste und mir Stichworte gemacht habe, um die Nationalparks, Städte, Sehenswürdigkeiten und Geschichten, die wir erlebt haben, wieder in Erinnerung zu rufen.

Die zahlreichen Nationalparks der USA sind unglaublich vielseitig und bieten zahllose Sehenswürdigkeiten. Jedoch stellt sich bei aller Schönheit und Vielseitigkeit mit der Zeit ein Sättigungsgefühl ein. Mathias, ein Motorradreisender aus Stuttgart, den wir vor der Reise bereits über ein Forum kennenlernten, hatte uns schon mit Recht vorgewarnt. Zum Schluss hatte ich auf Nationalparks, so schön sie auch sind, eigentlich keine Lust mehr und freute mich auf unseren etwas längeren Aufenthalt in Kalifornien.

Auf dem Weg dorthin startete unsere kleine Problemserie mit den Motorrädern. Natürlich war uns klar, dass wir Ketten und Reifen wechseln mussten. Dazu kamen allerdings noch weitere kleine Schäden, wie kaputte Lenkkopf- und Radlager, der defekte Lüftermotor und ein leckender Kühler. Zum Glück gab uns Ben den Tip mit Dave’s Garage, der uns trotz vollen Terminkalenders dazwischenschob und half wo er nur konnte.

Zudem hatte ich auch das Gefühl, mich dem alten Kontinent, Europa, zu nähern, je weiter wir uns der Pazifikküste Kaliforniens näherten. Die Menschen werden von der Mentalität europäischer ( im Guten wir im Schlechten 😉 ), sie fahren kleinere und stellenweise auch europäische Autos, das Essen wird viel internationaler und man arbeitet in so ’sinnvollen‘ 😉 Berufen, wie die Leute in Stuttgart, sprich: in der IT Branche oder als Ingenieur. Als wir dann noch Freunde und Kollegen im Silicon Valley besuchten, kam ich mir fast vor wie zu Hause ( das Wetter machte der vollständigen Illusion dann doch einen Strich durch die Rechnung 😉 ).

Um so krasser wird – denke ich – der Wechsel in den spanisch sprechenden Teil des Kontinents werden. Morgen geht’s nach Mexiko. Ich bin sehr gespannt auf das, was wir in Mittelamerika erleben werden und freue mich auf die Abwechslung und auch die Herausforderungen, die ohne Zweifel auf uns warten

Beitrag von: michasifi
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