An Bord der Sonrisa

Am nächsten Morgen machten wir uns wie gewohnt auf die Suche nach einem Frühstückscafè. Leider war weit und breit weder ein Starbucks 🙂 noch sonst etwas, was man als Cafe akzeptieren könnte, zu finden. Aber immerhin entdeckten wir eine Panaderia (Bäckerei), die leckere Krapfen und gefüllte Apfeltaschen verkaufte. Den Kaffee dazu besorgten wir uns an einer Tankstelle, mussten aber feststellen, dass der Kaffee ungenießbar war.

Da die Tankstellendichte in Baja California nicht sonderlich hoch ist, füllten wir unsere Tanks und Reserverkanister neu auf und machten uns auf den Weg nach Guerrero Negro, das etwa 350km weiter südlich gelegen ist. Nach ein paar Stunden Fahrt entschieden wir uns spontan statt nach Guerrero Negro an den Golf von Kalifornien nach Bahia de Los Angeles zu fahren. Die Strecke führte uns durch eine faszinierende Landschaft voller riesiger Kakteen und kahler Felsformationen. Gelegentlich passierten wir Militärkontrollen, bei denen wir meistens jedoch einfach durchgewinkt wurden.

In Bahia de Los Angeles angekommen, checkten wir in einem kleinen Hotelzimmer direkt am Strand ein und setzten uns an die Strandbar um ein kühles Corona-Bier zu trinken. Dort lernten wir Melissa und Nick kennen, ein Paar aus Australien, dass mit seinen Kindern schon seit 5 Jahren auf einem Katamaran um die Welt segelt (www.sailsonrisa.com) . Nach einem netten Gespräch luden uns die beiden zum Abendessen auf ihr Boot ein. Der Abend auf dem Boot verging wie im Fluge. Erst nach Mitternacht setzte uns Nick mit seinem „Beiboot“ wieder am Strand ab. Ein super genialer Abend!

Am nächsten Morgen setzten wir die netten Gespräche bei einem Frühstück in der Strandbar fort. Das Frühstück mit Rührei, Schinken und frischem Obst war äusserst lecker, wenn auch recht teuer für mexikanische Verhältnisse. Für Micha sollte dieses Frühstück jedoch einen bösen Nachgeschmack haben. Bereits nach wenigen Stunden Fahrt merkte er ein übles Gefühl in der Magengegend und musste aufgrund der Übelkeit des öfteren anhalten. Eine Weiterfahrt machte unter diesen Umständen wenig Sinn. Also suchten wir im nächsten Ort ein Hotel, damit sich Micha kurieren konnte.

Zum Glück war der Spuk am nächsten Morgen halbwegs zu Ende und wir fuhren langsam weiter am Golf von Kalifornien entlang Richtung Süden. Auf dem Weg kamen wir an der Bahia Concepcion vorbei, einer wahnsinnig schönen Bucht mit tollen Sandstränden. Am liebsten hätten wir an einem der malerischen Strände gecampt. Da Michas Magen jedoch noch nicht 100%tig fit war, fuhren wir doch lieber nach Loreto, um uns dort nochmal ein Hotel am Strand zu nehmen.

In Loreto war Carmen in einem der vielen Restaurants lecker mexikanisch Essen, während Micha sich vorsichtshalber weiterhin von Cola und Zwieback ernährte.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
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2 Antworten

  1. Hey Ihr Weltenbummler! Schön zu hören, daß in Mexico alles so gut klappt! Die Bilder sind ja traumhaft… da werden Erinnerungen wach. Carmen, wart Ihr in San Felipe 😉 ?

    August 26, 2012 um 7:56 am

    • carmen.on.the.road

      Moin Birgit, mich erinnert hier auch sehr vieles an unseren Baja 2002 Trip. Bei jedem Foto und jedem Hotel-checkin muss ich an Bruno’s Sprüche denken 🙂 In San Felipe waren wir nicht, da es mich interessiert hat, wo wir hingekommen wären, wenn wir damals die Westküste weiter runter gefahren wären. Haben damals auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen – der Golf von Kalifornien ist meiner Meinung nach um einiges schöner als die Pazifiksküste der Halbinsel.

      August 26, 2012 um 3:42 pm

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