¡Bienvenido a México!

Trotz aller Vorfreude auf Mexiko, war uns doch ein wenig mulmig. Schliesslich hatten uns in den letzten Wochen unzählige Amerikaner vor der Kriminalität in Mexiko gewarnt. Mit diesem Gefühl genossen wir einen letzten Kaffee im Starbucks in gewohnter, sicherer Umgebung in San Diego und machten uns dann auf zur mexikanischen Grenze.

Dort angekommen, ging alles ganz schnell. Bevor wir uns versahen, waren wir schon in Tijuana in Mexiko. Wir wurden weder für die Ausreise aus den USA noch für die Einreise nach Mexiko angehalten. Ersteres stellte sogar ein ein kleines Problem dar, da wir bei endgültiger Ausreise aus den USA ein Formular abzugeben hatten. Ansonsten würde man nach Ablauf des Visums beginnen uns zu suchen. Also machte sich Micha zu Fuss zurück in die USA, um das besagte Formular dort abzugeben. So weit, so gut. Als nächstes benötigten wir eine Touristenkarte für den Aufenthalt in Mexiko, da wir sonst Probleme bei der Ausreise aus Mexiko bekommen würden. Nach ein paar Nachfragen und 24$ Gebühr bekamen wir dann ohne Probleme die Touristenkarte für 180 Tage ausgestellt.

Der nächste Schritt war die temporäre Importierung der Motorräder. Hierfür besorgten wir uns zunächst eine Versicherung für 113 Dollar pro Bike. Diesen Preis haben wir jedoch erst nach einiger Diskussion bekommen. Der „Anfangspreis“ lag bei 180 Dollar. Mit der Versicherung in der Tasche gingen wir zum Zoll, um den Import abzuschliessen und eine Kaution von 300 Dollar pro Motorrad zu hinterlegen.  Die Zollbeamten waren äusserst freundlich. Sie haben Carmen sogar als Begrüssungsgeschenk ein Basecap mit der Aufschrift „Mexiko“ geschenkt.

Die gesamte Einreiseprozedur hat uns in Summe etwa 2 Stunden gekostet. Erleichtert, dass alles so gut geklappt hat, fuhren wir nach Ensenada, um dort mexikanisches Geld abzuholen und Mittag zu essen. Beim Geldabholen sprach uns ein einheimischer Mexikaner an und führte uns zu einer kleinen Takko-Bude, die super leckere Fish Takkos für 1 Dollar das Stück anbot. Bei dem Preis konnten wir richtig zuschlagen 😉

Da wir die Grenzregion möglichst schnell verlassen wollten, fuhren wir bis in den frühen Abend hinein weiter Richtung Süden. In Camalu suchten wir uns dann eine einfache Unterkunft und checkten im Hotel California für umgerechnet 10 Euro pro Person ein.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
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