El Fuego raucht zum Abschied

Unser Horrortag begann eigentlich ganz vielversprechend: Mit einer kleinen Eruption des El Fuego. Auf unserem Weg zur Grenze nach El Salvador sahen wir eine große Rauchwolke, die aus dem Vulkan ‚El Fuego‘ aufstieg. Nach einem kurzen Fotostopp fuhren wir weiter zum Grenzübergang von Guatemala nach El Salvador.

Die Grenze kündigte sich durch eine ewig lange Schlange LKWs an, die wir jedoch ohne Skrupel passierten. 😉 Außerdem näherten sich bereits zu Beginn der LKW Schlange zahlreiche „Helfer“, von denen wir bereits in verschiedenen Reiseblogs gelesen hatten. Vorerst ignorierten wir die Helfer und versuchten unser Glück alleine. Die persönliche Ausreise verlief ohne Probleme, jedoch gestaltete sich die Ausreise der Motorräder schwieriger als gedacht. Wir hatten bereits einen Stempel auf unseren Fahrzeugpermits bekommen und gingen davon aus, dass damit die Ausreiseprozedur abgeschlossen wäre. Die Helfer wiesen uns jedoch daraufhin, dass noch einige Prozessschritte fehlten. Natürlich versuchten sie weiterhin uns ihren Service für eine Gebühr anzubieten. Vorerst lehnten wir dies weiterhin ab und versuchten, das Gebäude des Ausfuhrzolls selbst zu finden. Leider vergeblich. Schließlich meinte einer der Helfer: „I help you for free“ („Ich helfe euch kostenlos“). Mit seiner Hilfe konnten wir den Ausfuhrprozess von Carmen’s Bike dann relativ schnell abschließen. Der Ausfuhrprozess von Micha’s Bike gestaltete sich jedoch etwas schwieriger, da bei Einfuhr in Guatemala ein Fehler in seinen Papieren gemacht wurde. Zuerst hiess es, dass Micha zurück an die mexikanisch – guatemalische Grenze fahren sollte, um seine Einfuhrpapiere korrigieren zu lassen. Bei dieser Lösung hätte Micha jedoch alleine zurückfahren müssen, da Carmen’s Motorrad bereits exportiert war und sie Guatemala für 30 Tage nicht mehr befahren hätte können. Da mit dem Zollbeamten nicht zu reden war, versuchte es Micha mit einer zweiten Beamtin, die das Motorrad ohne Probleme ausfuhr.

Als nächstes mussten wir die Motorräder in El Salvador einführen. Sowohl die persönliche Immigration als auch die Einfuhr der Motorräder ging in El Salvador problemlos vonstatten. Da wir die Motorräder jedoch nacheinander einfuhren, verloren wir sehr viel Zeit an der Grenze.

Es war mittlerweile später Nachmittag als wir uns auf den Weg nach Playa El Zonte begaben. Dort befindet sich ein Hostel direkt am Meer, welches im Lonely Planet empfohlen wurde. Die Fahrt dorthin zog sich allerdings relativ lang hin und so kamen wir erst wenige Minuten vor Sonnenuntergang an. Die Motorräder entluden wir bereits im Dunkeln. Das Hostel entpuppte sich als eine Art Surf Resort, in dem man sicherlich einige Zeit hätte bleiben können. Da wir jedoch den Sonntag für die vereinfachte Einreise nach Honduras nutzen wollen, mussten wir leider am nächsten Morgen Richtung San Miguel aufbrechen. Ein bisschen Schade finden wir das schon, da El Salvador landschaftlich sehr viel zu bieten hat und die Sicherheitsprobleme, von denen wir gehört hatten, sich bisher nicht bestätigten.

Heute übernachten wir in San Miguel im Comfort Inn, welches uns vom Motorradreisenden Guillaume empfohlen wurde.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s