Schüsse in Panama City

Der Hostelbesitzer aus Boquete empfahl uns eine kleine, unbefestigte Strasse nach Santa Catalina, einem ruhigen Ort an der Pazifikküste Panamas, zu nehmen. Die Strasse war dann doch besser als vermutet. Weite Teile waren neu asphaltiert und nur einige Streckenabschnitte waren Schotterpisten.

Santa Catalina war noch ruhiger als erwartet. Da wir uns gerade in der Nebensaison befinden, waren die Hostels fast leer und wir hatten freie Auswahl. Wir entschieden uns für ein Hostel direkt in Santa Catalina in der Nähe des Strandes. Die Nebensaison machte sich erneut bemerkbar, als wir auf der Suche nach Restaurants und Bars waren. Die meisten Restaurants waren geschlossen, selbst die einzige Bar am Strand hatte nur am Samstag Abend offen. Trotzdem gibt es ein zahlreiches Angebot an Wassersportaktivitäten, wie z.B. Tauchen, Schnorcheln und Kayaking. Da diese Angebote unser Budget gesprengt hätten, verbrachten wir die Zeit mit Lesen und sprangen gelegentlich in die Wellen.

In vier Tagen startet unsere Überfahrt nach Kolumbien. Viele Motorradreisende, die auch mit der Stahlratte übersetzen wollen, befinden sich gerade in dem Hostel ‚Carmen‘ in Panama City. Daher beschlossen wir zusammen mit den Hungry Riders auch in Richtung Panama City aufzubrechen. Einen Großteil der Strecke fuhren wir auf der Panamericana, die schnurgerade durch Panama führt und dementsprechend ermüdend ist. Nach ein paar Stunden Fahrt kamen wir schließlich sehr gerädert in Panama City an und wurden zur Begrüßung mit zwei Schüssen aus einer Nebenstraße empfangen. Aren war zwar der Meinung, dass es sich um Feuerwerk handelte, aber für uns klang es doch sehr nach Pistolenschüssen.

Im Hostel standen bereits sechs andere Motorräder und wir waren erleichtert, dass im Hostel noch genug Platz für uns und unsere vier Motorräder war. Hier trafen wir einige bekannte Gesichter wieder, wie z.B. Harry auf seinem Veggie Bike und Jesper, den wir bereits in Boquete getroffen hatten. Insgesamt sind wir hier zehn Motorradreisende, von denen tatsächlich drei Frauen sind, die alle auf ihrem eigenen Motorrad unterwegs sind. Abends gingen wir alle zusammen zu einem netten Italiener und tauschten Erfahrungen und Abenteuer aus.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road

Eine Antwort

  1. Moin Ihr Rumtreiber!
    Gibts Euch noch? Oder habt Ihr Euren Blog aufgegeben? Vielleicht entspannt Ihr ja auch endlich mal einfach. Oder Ihr habt kein Internet.
    Bei uns ist nach einem kurzen aber heftigen Wintereinbruch das Wetter wieder mehr in Richtung Herbst geschwenkt.
    Ich hoffe Euch gehts gut. Meldet Euch mal wieder! Wir sind gespannt wie es weitergeht!!!
    Paßt auf Euch auf und vertragt Euch!
    Viele Grüße,
    René

    November 9, 2012 um 7:45 pm

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