36 Grad und es wird noch heisser…

Loreto ist ein kleiner, netter Ort am Golf von Kalifornien mit vielen Restaurants, kleinen Läden und schönen Stränden. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um eine Partystadt, sondern eher einen Ort zum absoluten Nichtstun. Genau das haben wir die drei Tage, die wir dort verbracht haben, auch gemacht. Aufgrund des Klimas ist es auch gar nicht wirklich möglich, hier tagsüber etwas zu unternehmen. Es ist extrem heiss und schwül. Zwischen 12 und 17 Uhr konnte man das Hotel praktisch gar nicht verlassen, ohne einen Sonnenstich zu bekommen.

Dafür hatte die Stadt leckeres, mexikanisches Essen zu bieten. Unsere Mägen hadern zwar immer noch ein bißchen, das hält uns jedoch nicht ab, weiterhin leckere Fisch Tacos und Frühstückburritos zu essen. 😉 Abgesehen vom Essen nutzten wir die Zeit zum Spanisch lernen am Strand und zum relaxen.

Wir beschlossen dann am Montag weiterzufahren. Um der Hitze ein wenig zu entfliehen, standen wir morgens schon um 6:30 Uhr auf, damit wir die 350km nach La Paz noch vor der Mittagshitze hinter uns bringen konnten. In La Paz besorgten wir uns Fährtickets für uns und unsere Motorräder, da wir am Donnerstag nach Mazatlan auf dem mexikanischen Festland übersetzen wollen. Es ist erstaunlich wie „gelassen“ die Mexikaner ihrer Arbeit nachgehen. Zwei Angestellte brauchten über eine halbe Stunde, um drei Passgieren, einfache Fährtickets zu verkaufen. Irgendwann hatten wir dann endlich auch unsere Tickets und konnten weiter nach Cabo San Lucas fahren.

Wir wählten die Straße durch’s Gebirge über San Jose de Cabo nach Cabo San Lucas. Die Strecke war sehr kurvenreich und nett zu fahren. Leider fuhren wir mitten durch ein Gewitter und heftigen Regen. Bei der Hitze war der Regen zwar relativ angenehm, nur die Blitze die rechts und links von uns einschlugen, machten uns etwas Angst. Immerhin gab es auf dieser Strecke relativ wenige von den in Mexiko üblichen Speedbumps ( Geschwindigkeitshuckeln? ). Normalerweise gibt es diese am Eingang und Ausgang jedes Ortes, vor Kurven und unübersichtlichen Stellen. Dabei wird jeder großer Huckel noch von lauter kleineren in immer kleiner werdenden Abständen angekündigt. Für einschlafende LKW Fahrer mag das eine sinnvolle Konstruktion sein, für hellwache Motorradfahrer ist es eher nervig.

Interessant sind auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Mexiko. Auf gerader Landstraße darf man häufig nur 60 fahren, vor komplett ungefährlichen Kurven stehen Schilder mit 40 km/h. So wundert es nicht, das alle viel zu schnell fahren. Wir hatten anfangs etwas Skrupel und fuhren nur ca. 20 km/h zu schnell. Als wir mit dieser Geschwindigkeit sogar von der Polizei im Überholverbot überholt wurden, beschlossen auch wir, alle Schilder einfach zu ignorieren.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
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