¡Viva Mexico! ¡Viva Guatemala!

Die nächsten Tage verbrachten wir in San Cristobal de las Casas. Eigentlich haben wir so gut wie nichts unternommen, außer in Cafés und Restaurant das leckere mexikanische Essen zu geniessen. Besonders lecker war der Kaffee und die kleinen Kuchenstücken in San Cristobal. Carmen hat die Zeit zudem genutzt, um sich auf dem Markt umzusehen und neu einzukleiden. Hier fand sie endlich ihre lang gesuchte Aladinhose.

Im Hostel in San Cristobal lernten wir die deutsche Studentin Eva kennen, die ihre Semesterferien zum Spanisch lernen in Mexiko verbringt. Mit ihr verbrachten wir den mexikanischen Nationalfeiertag, den 15. September, indem wir auf dem Straßenfest essen waren und uns abends die Live Bühnenshow zur mexikanischen Unabhängigkeit ansahen.

Nach längerem Überlegen entschieden wir uns zu einer weiteren Planänderung. Statt über die heisse Yucatan Halbinsel nach Belize zu fahren, wollten wir direkt nach Guatemala aufbrechen. Also packten wir wieder sehr früh unsere Sachen zusammen und waren sehr erfreut, dass der Hotelbesitzer Erik extra für uns früh aufstand, um uns Frühstück zu machen. Erik war nicht nur sehr nett, sondern auch ein super Koch, dessen Frühstück bisher mit Abstand das beste dieser Reise war.

Nach 2.5 Stunden auf der offiziellen Panamericana (Mex 190) kamen wir in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Cuauhtemoc kurz vor Guatemala an. Zur Ausreise mussten wir unsere Motorräder wieder offiziell aus Mexiko exportieren, um die US$ 300 Kaution zurückzubekommen. Bisher hatten wir noch keine Begegnungen mit korrupten mexikanischen Beamten, dies sollte sich an der Grenze jedoch leider ändern. Touristen, die länger als sieben Tage in Mexiko bleiben, müssen 294 Pesos (US $24) Gebühr zahlen. Diese Gebühr muss man spätestens während der Ausreise bezahlen. Wir hatten die Gebühr allerdings bereits während der Einreise beglichen. Dies interessierte den Beamten jedoch nicht und er verlangte erneut die 294 Pesos von Micha. Als Micha dem Beamten einen 500 Pesos Schein gab, steckte er diesen in seine Tasche und gab 200 Pesos aus seiner Hosentasche zurück. Erst auf die Nachfrage nach einer Quittung, sagte der Beamte, dass es diese nur in der Bank nebenan gäbe und Micha dafür dort bezahlen müsste. Der Bankbeamte bestätigte dann allerdings, dass die Gebühr bereits bei der Einreise bezahlt wurde und keine weiteren Gebühren notwendig sind. Im Gegensatz zur Ausreise aus Mexiko, verlief die Einreise nach Guatemala ohne Probleme. Es war noch nicht einmal notwendig, eine Versicherung für die Motorräder abzuschliessen.

Nach ca. 2 Stunden Aus-/Einreiseprozedur konnten wir unsere Reise auf der Panamericana durch die wunderschöne Berglandschaft Guatemalas fortsetzen. Da am 15. September auch in Guatemala Unabhängigkeitstag gefeiert wird, waren alle Dörfer mit blau-weissen Wimpeln geschmückt und überall fanden Sportveranstaltungen, wie Radrennen und Fußballturniere statt. Gegen Abend kamen wir bei strömenden Regen in Xela, der zweitgrößten Stadt Guatemalas, an.

Beitrag von: michasifi und carmen.on.the.road
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